Wer in die Fußstapfen anderer tritt,
hinterlässt keine eigenen.
Verfasser unbekannt.
Stellen Sie sich vor,
jemand bietet Ihnen die Chance eine unglaubliche Story zu schreiben, die auf einer wahren Begebenheit beruht und vor Spannung sowie dramaturgischen Wendungen nur so strotzt.
Das könnte für Sie ein Glückstreffer werden.
Oder geistert in Ihrem Kopf schon seit geraumer Zeit eine Geschichte umher, die Sie unbedingt zu Papier bringen wollen, weil Sie glauben der Stoff eigne sich für ein Buch? Vielleicht Ihr eigens Leben?
Doch bevor Sie Ihren Geist unnötig strapazieren, bremsen Sie Impetus nebst Euphorie und informieren sich zunächst über Verlagsanforderungen.
Es ist letztendlich egal, was sie einem Verlag anbieten, alles Erzählte muss plausibel sein – durchgängig plausibel und in das Programm eines Verlages passen.

Schauen Sie bitte in die Rubrik „Sie schreiben?“
Dort finden Sie unsere Verlagsbedingungen und wertvolle Tipps die Sie ernsthaft beherzigen und Ihre Manuskripte daraufhin sorgfältig prüfen sollten. Sie möchten schließlich auch, dass wir mit Ihrem Veröffentlichungsvorschlag in gleicher Weise umgehen.

Gern erwarten wir Ihre Exposé.

Wissenswertes zum Thema

Gedanken im Herbst
Ein Harzer Forstmann und Jäger erinnert sich.
von Gerhard Berger

Ein beachtenswertes Buch; der geneigte Leser kann die Leidenschaft des Autors zu seinem Beruf mit jeder Zeile nachempfinden.
In der Tat ein außergewöhnliches Dokument deutscher Zeitgeschichte aus einer eher ungewohnten, oder gerade deshalb, hochinteressanten Perspektive geschrieben.

Liebes Rhapsodie
von Hein Haupt

Dem ansonsten eher pragmatischen Kasseler Unternehmer Hein Haupt gelingt mit dieser Autobiografie ein Stück seines Lebens als facettenreiche Lebensbeichte mit beeindruckender Feinfühligkeit zu schildern. Er beschreibt eindrucksvoll und nachvollziehbar das Portrait einer bittersüßen Liebe - der Liebe seines Lebens - vor dem Hintergrund deutscher Zeitgeschichte. Wer dieses Buch gelesen hat, lernt einen sensiblen Menschen mit außergewöhnlicher Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und Originalität kennen.

Die Blutwurscht

Ein unverzichtbarer Bestandteil der "Blutwurscht" - unter dieser selbst gewählten Bezeichnung versammelt sich das kaufmännische "who-is-who" der Bodenseeregion Ravensburg schon im 19.Jahrhundert vermehrt sich und gedeiht Familie Thommel, deren 130jährige, gewaltig expandierende Familiensaga immer wieder hanseatische Züge aufweist.
Und während man dem brillant schreibenden Autor durch die pointiert skizzierten Szenen einer Familiengeschichte folgt, wird man in die unausweichlichen Ränke der sich einander ablösenden Generationen hineingezogen.
Ihre vielfältige Fruchtbarkeit erinnert mehr als einmal an eine gewisse Kaufmanns-Familie aus Lübeck. Intimes also, durchsetzt mit schlaglichtartigen Einblendungen, und zeitgeschichtlicher Wirklichkeit führt uns nicht nur in Geschäftsträume und Schlafzimmer der Thommels, sondern bringt uns nahe, mit welch bemerkenswerter Energie dieser Familienclan Kriege und Weltwirtschaftskrisen bewältigt hat.
Dieser Roman ist unbedingt lesenswert - nicht nur für die Menschen der Ravensburger Region oder "Blutwürschte" - weil er Botschaften enhält, die Hoffnung und Lust auf Zukunft macht.

Gerhard Berger
Oberforstmeister i.R., in Nordhausen geboren, fühlte schon seit seiner Kindheit eine starke Liebe zur Natur.
Bestärkt durch Mutter und Großeltern begann er seine Ausbildung als Forstanwärter. Mit 17 Jahren wurde er kriegsverpflichtet, konnte aber nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft seine Berufsausbildung fortsetzen. Er absolvierte ein Fach- und ein Hochschulstudium.
Ab 1954 war er 18 Jahre Revierförster in Schierke/Harz. 1972 wurde er nach Südthüringen versetzt und war von 1974 bis 1990 in der Abteilung Forstwirtschaft des damaligen Rates des Bezirkes Suhl tätig.
Forst und Jagd und auch seine treuen Begleiter, die Hannoverschen Schweißhunde, waren Hauptinhalte seines Lebens.

Gerhard Berger
zu seinem Buch:
Gedanken im Herbst habe ich dieses Buch überschrieben. Ohne jedoch Trübes aufkommen zu lassen, will ich nun in meinen Erinnerungen kramen.
Komisch, ich ertappe mich immer wieder dabei, mein Denken geht oft in die rückliegenden Jahrzehnte.Erinnerungen gibt es tausende, gute und weniger gute, gar böse.
Noch zur Kriegsgeneration gehörend und mit schlimmen Erlebnissen belastet, will ich doch auf dieses traurige Kapitel weitgehend verzichten.
Ich will lieber schreiben von Wald und Wild, von den Dingen, die mich mein Leben lang begleiteten, oder besser, denen ich mich widmen durfte.