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Gedanken im Herbst
Ein Harzer Forstmann und Jäger erinnert sich.
von Gerhard Berger
Ein beachtenswertes Buch; der geneigte Leser kann die Leidenschaft des Autors zu seinem Beruf mit jeder Zeile nachempfinden.
In der Tat ein außergewöhnliches Dokument deutscher Zeitgeschichte aus einer eher ungewohnten, oder gerade deshalb, hochinteressanten Perspektive geschrieben.
Liebes Rhapsodie
von Hein HauptDem ansonsten eher pragmatischen Geschäftsmann Hein Haupt gelingt mit dieser Autobiografie ein Stück seines Lebens als facettenreiche Lebensbeichte mit beeindruckender Feinfühligkeit zu schildern. Er beschreibt eindrucksvoll und nachvollziehbar das Portrait einer bittersüßen Liebe - der Liebe seines Lebens - vor dem Hintergrund deutscher Zeitgeschichte. Wer dieses Buch gelesen hat, lernt einen sensiblen Menschen mit außergewöhnlicher Beobachtungsgabe, Menschenkenntnis und Originalität kennen.



Gerhard Berger
Oberforstmeister i.R., 1927 in Nordhausen geboren, fühlte schon seit seiner Kindheit eine starke Liebe zur Natur.
Bestärkt durch Mutter und Großeltern begann er seine Ausbildung als Forstanwärter. Mit 17 Jahren wurde er kriegsverpflichtet, konnte aber nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft seine Berufsausbildung fortsetzen. Er absolvierte ein Fach- und ein Hochschulstudium.
Ab 1954 war er 18 Jahre Revierförster in Schierke/Harz. 1972 wurde er nach Südthüringen versetzt und war von 1974 bis 1990 in der Abteilung Forstwirtschaft des damaligen Rates des Bezirkes Suhl tätig.
Forst und Jagd und auch seine treuen Begleiter, die Hannoverschen Schweißhunde, waren Hauptinhalte seines Lebens.
Gerhard Berger
zu seinem Buch:
Gedanken im Herbst habe ich dieses Buch überschrieben. Ohne jedoch Trübes aufkommen zu lassen, will ich nun in meinen Erinnerungen kramen.
Komisch, ich ertappe mich immer wieder dabei, mein Denken geht oft in die rückliegenden Jahrzehnte.Erinnerungen gibt es tausende, gute und weniger gute, gar böse.
Noch zur Kriegsgeneration gehörend und mit schlimmen Erlebnissen belastet, will ich doch auf dieses traurige Kapitel weitgehend verzichten.
Ich will lieber schreiben von Wald und Wild, von den Dingen, die mich mein Leben lang begleiteten, oder besser, denen ich mich widmen durfte.



