Möchten Sie uns ein Manuskript schicken?

Bitte keine Manuskripte mehr für "erotische Literatur" einsenden
wir sind überfüllt damit
und beabsichtigen auf diesem Sektor keine weiteren Aktivitäten.

Ansonsten Beachten Sie bitte unbedingt folgende Voraussetzungen und Anforderungen:

Keine handschriftlichen Texte.
E-Mails mit Anhang, aber nicht mehr, als 3 Seiten Exposé im Anhang, am besten als PDF-Datei, aber erst nach Aufforderung das komplette Manuskript.
Beachten Sie die Standards für Manuskripte:
30 Zeilen à 60 Anschläge.
Zeilensprung: anderthalbzeilig.
Standardschrift: 12 Punkt »Courier« oder »Times«.
Wir senden keine Manuskripte zurück, deshalb keine Originale per Post, sondern nur Kopien.

Welche Manuskript-Inhalte können Sie uns anbieten?

Keine Verlierer-Melodramen.
Keine rassistisch, religiös oder geschlechtlich verunglimpfende Themen.
Keine Pornografie. (Achtung: Bitte schauen Sie ganz unten die exakte Defininition unseres Verlages, damit keine Verwechslungen passieren. Wir unterscheiden punktgenau zwischen erotischer- und pornografischer Literatur!)
Keine Stories in denen Kinder leiden müssen, schon mal als »Deppen«, das ist bekanntlich altersunabhängig.
Keine Idioten-Kommissare oder Gauner.
Keine Psycho-Dramen mir einem Ende in der »Klappse«, doch wenn, dann gewollt, weil das zu einem cleveren Plan dazugehört.
Keine Sience-Fiction-Stories.
Keine Gedichtsammlungen.

Wir lieben:

Romane, Thriller, authentisch angelegte und nachvollziehbare Stories,
auch short-stories (mindestens 3 pro Manuskript), glaubwürdige Biografien.
Short-stories.
Geschichten über Menschen, die psychologisch clever und intelligent eingefädelte Coups oder Morde durchgezogen haben - vielleicht bis zur bitteren Neige - mit allen dramaturgischen Notwendigkeiten, alle Höhen und Tiefen erlebt haben, gehetzt von allen Hunden des Polizeiapparates oder eines Widersachers, aber letztendlich doch Gewinner geblieben sind.
Top-intelligente Gauner, ebenso wie Top-intelligente Kommissare, Detektive oder Agenten - wobei es schon einmal vorkommen sollte, dass der Gauner als der Bessere abschneidet.
Kurzum: Krimis und Romane mit besonders intelligentem Schlusseffekt, filmreif durchdacht.
Boshaftes, aber auch hier gilt: Auf gar keinen Fall Stories, in denen Kinder leiden müssen.
Skurriles.
Außergewöhnliche Geschichten des schwarzen Humors.
Ebenso short-stories über lächerliche Begebenheiten.

Folgend Fragen bitte im Vorfeld unaufgefordert beantworten:
- Wurde der Text schon mal veröffentlicht, wenn ja – wann und wo
- Beim wem liegen die Rechte?
- Seitenumfang des Werkes.
- Unter welchem Pseudonym schreiben Sie?
- Wie alt sind Sie? (keine Altersbeschränkung – Frage hat rein statistischen Hintergrund)
- Maskulin/feminin?
Wir senden Ihnen ggf. ein „Letter of intent“.

Grundsätzliches

Jede Prosaarbeit ist Bericht. Ob lang oder kurz, Wissenschaft oder Kunst, Traum oder Wirklichkeit.
Es gelten immer die gleichen Prinzipien, wenn Stimmungen eingefangen oder Geschehnisse dokumentiert werden:
Die sechs großen »W«.

WER hat etwas getan, erlitten, erlebt usw.?
WAS hat er getan?
WANN hat er es getan?
WO hat er es getan?
WIE hat er es getan?
WARUM hat er es getan?

Ein Zeitungsbericht soll, eine Erzählung muss auf diese 6 Fragen Antwort geben. Prägen Sie sich diese Grundfragen unauslöschbar ins Gedächtnis und prüfen Sie unablässig während Ihrer Arbeit ob Sie auf der richtigen Spur sind und bleiben.
Denken Sie daran: was in einem Zeitungsbericht vergessen wurde und als Schönheitsfehler eben noch durchgegangen sein mag, das kann Ihre mit Hingabe, sonst gut erzählte und geschriebene Novelle, Roman oder das Treatment unter Umständen - sogar höchstwahrscheinlich - unterhöhlen und zusammenbrechen lassen.

Bitte keine Manuskripte
mehr für
"erotische Literatur" einsenden
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Definition

Wichtige Autoreninformation zum Thema
Abgrenzung zwischen Pornografie und erotischer Literatur.

In der Pornografie

- besteht die Handlung überwiegend aus SEX (ca. 90%),
- denken die Protagonisten von Beginn an nur „an jenes“ und
funktionieren mechanisch.
- Mit welchem Partner der Geschlechtsakt praktiziert wird,
ist schlichtweg egal.
- Es werden diffamierende Begrifflichkeiten für Geschlechtsteile oder
Personen verwendet.

In der erotischen Literatur

- steht der eigentliche Geschlechtsakt nicht im Vordergrund,
- ist Bestandteil der Handlung, aber viel hintergründiger.
- Es wird mit Umschreibungen phantasievoll „gespielt“.
- Erotik deutet an, posaunt nicht lautstark und offensichtlich über Sex.
- Erotik vermeidet Gossen- und Fäkalausdrücke für Geschlechtsteile,
Personen, oder das Liebespiel an sich und selbiges als solches.

ERGO:
- Die Pornografie hat zweifelsfrei ihre eigene Leserschaft, und es bestehen
Normen in der Diktion. Fäkalausdrücke – derart wie obenbeschrieben –
werden von den Lesern oder Leserinnen vorausgesetzt, und von Kapitel
zu Kapitel in potenzierter Form erwartet.

- Freunde erotischer Literatur empfinden diese Art des Erzählens eher als
peinlich, abstoßend und letztendlich in der Phantasie erstickend
herabgezogen in einen „Dirty Talk“.

Die Rubrik "Erotische Literatur" ist für uns nur ein Nebenschauplatz, kein zentrales Thema. Dafür gibt es entsprechende Verlage. Überlegen Sie also, ob es für Sie nicht sinnvoller ist, einen auf erotische Literatur - oder darüber hinaus spezialisierten Verlag - zu kontaktieren.

Wir suchen,

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Manuskripte bitte erst nach Anforderung einsenden, vorher genügt ein Exposé über etwa 3 Seiten mit Storyline. Wir prüfen die Geschichte auf unsere Anforderung und bieten Ihnen ggf. ein Letter of intent.

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Der Mensch erkennt,
Dass es nichts nützt,
Wenn er den Geist an sich besitzt,
Weil Geist uns dann erst Freude macht,
Sobald er zu Papier gebracht.

Eugen Roth (1895-1976), dt. Autor

Hinweis für Autoren: Wir sind kein Imprint oder Druckkosten-Zuschuss-Verlag.